Houskapreis der B&C Privatstiftung: Rolf Breinbauer neu im Fachbeirat

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.rer.nat.Rolf Breinbauer neuer Fachbeirat des Houskapreises, ©TU Graz

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.rer.nat.Rolf Breinbauer neuer Fachbeirat des Houskapreises, ©TU Graz

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Houskapreis der B&C Privatstiftung: Rolf Breinbauer neu im Fachbeirat

 

International renommierter Chemiker folgt Dirk Trauner im Fachbeirat für Hochschulforschung nach

 

Der Houskapreis der B&C Privatstiftung ist mit einer Dotierung von insgesamt 500.000 Euro Österreichs größter privater Preis für anwendungsnahe Forschung. Die Bewertung der eingereichten Projekte erfolgt durch renommierte, international anerkannte Experten. In der Kategorie „Hochschulforschung“ folgt nun im Fachbeirat Rolf Breinbauer, Universitätsprofessor am Institut für Organische Chemie an der TU Graz, Dirk Trauner nach, der sich voll und ganz seiner Professur für Chemie und Neurowissenschaften an der New York University widmet.


Rolf Breinbauer leitet das Institut für Organische Chemie an der TU Graz und befasst sich in seiner Forschungstätigkeit speziell mit der Entwicklung von Medikamenten. Der international anerkannte Chemiker, der unter anderem als Postdoktorand an der renommierten Harvard-Universität forschte, wird als Mitglied des Fachbeirats in der Kategorie „Hochschulforschung“ die Bewertung von universitären Projekten für den Houskapreis unterstützen.

 

Mariella Schurz, Generalsekretärin der B&C Privatstiftung: „Wir freuen uns sehr, Rolf Breinbauer für den Fachbeirat gewonnen zu haben. Er genießt in wissenschaftlichen Kreisen einen exzellenten Ruf und ist international bestens vernetzt. Durch sein Fachgebiet und seine Erfahrung ist er die ideale Ergänzung für den Beirat, der die Einreichungen von Hochschulen bewertet. An dieser Stelle möchte ich Dirk Trauner unseren besonderen Dank aussprechen, er hat den Houskapreis viele Jahre mit großem Engagement unterstützt und dazu beigetragen, dass Projekte mit hohem wissenschaftlichen Qualitätsstandard ausgezeichnet werden konnten. Wir sind ihm sehr verbunden und wünschen ihm alles Gute.“

 

Zweistufiges Verfahren führt zum Gewinner

 

Die Bewertung der eingereichten Projekte für den Houskapreis erfolgt zweistufig durch international anerkannte Experten. In der ersten Stufe werden die Einreichungen von den Fachbeiräten überprüft, bewertet und ausgewählt. Den Fachbeirat „Hochschulforschung“ bilden Michael Obersteiner, Martin Payer, Eva Schernhammer und – beginnend mit der Ausschreibung zum Houskapreis 2021 – Rolf Breinbauer. Der Fachbeirat „Forschung & Entwicklung in KMU“ setzt sich aus Klaus Fronius, Mariana Karepova, Markus Mitteregger und Sonja Sheikh zusammen. In der zweiten Stufe des Evaluierungsprozesses überprüft eine mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft besetzte Jury den Reihungsvorschlag der Fachbeiräte. Der Jury gehören Markus Hengstschläger, Sabine Herlitschka, Anke Kaysser-Pyzalla, Regina Prehofer, Alexander Schwartz und Peter Skalicky an.

 

Houskapreis 2020:  15 Jahre Houskapreis – Nominierte stehen fest

 

Der Houskapreis findet heuer bereits zum 15. Mal statt. Für die beiden Kategorien „Hochschulforschung“ und „Forschung & Entwicklung in KMU“ wurden je fünf nominierte Projekte für den Houskapreis 2020 bekannt gegeben. Darunter befinden sich Einreichungen aus den Bundesländern Kärnten, Salzburg, Steiermark und Wien. Die Gewinner werden am 24. September 2020 prämiert. (Informationen zu den nominierten Projekten siehe hier). Die Erstplatzierten erhalten ein Preisgeld von jeweils 150.000 Euro. Zusätzlich werden pro Kategorie jeweils ein 2. und 3. Platz vergeben: Die Zweitplatzierten erhalten je 60.000 Euro, die Drittplatzierten werden vom Publikum bestimmt und erhalten je 20.000 Euro. Den übrigen Nominierten winkt ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro.

 

Weitere Informationen:

  • Projektbeschreibungen der nominierten Einreichungen – hier
  • Houskapreis der B&C Privatstiftung – houskapreis.at
  • Fotodownload der Houskapreis-Trophäe unter Pressebilder – hier

 

Über die Forschungsförderung der B&C Privatstiftung

Die B&C Privatstiftung setzt sich ihrem Stiftungszweck „Förderung des österreichischen Unternehmertums“ entsprechend auch für verbesserte finanzielle Grundlagen für Innovation und Forschung in Österreich ein. Seit 2006 verleiht die B&C Privatstiftung den Houskapreis. Mit einer Dotierung von 500.000 Euro ist der Houskapreis Österreichs größter Preis für anwendungsnahe Forschung.

 

Über die B&C-Gruppe

Die B&C Privatstiftung (www.bcprivatstiftung.at) ist eine unabhängige Stiftung, die seit ihrer Gründung im Dezember 2000 das Ziel der Forderung des österreichischen Unternehmertums und des Wirtschaftsstandortes Österreich verfolgt. Über ihre Holdinggesellschaften (www.bcholding.at) nimmt die B&C die Aufgaben eines stabilen Kernaktionärs in österreichischen Industrieunternehmen wahr. Sie übt ihre Aktionärsrechte im Interesse des jeweiligen Unternehmens aus und gibt den Unternehmen damit langfristige Planungssicherheit und eine stabile Eigentümerstruktur. Die B&C-Gruppe hält derzeit 50 % plus 2 Aktien an der Lenzing AG, 54,2 % an der Semperit AG und 52,7 % an der AMAG Austria Metall AG. Im Jahr 2019 erzielten diese börsennotierten Unternehmen einen konsolidierten Umsatz von 4.012 Mio. Euro und beschäftigten gemeinsam rund 15.800 Mitarbeiter. Weiters hält die B&C eine Minderheitsbeteiligung an der VAMED AG in Höhe von 10 %. Mit der B&C Innovation Investments engagiert sich die B&C-Gruppe seit 2016 mit Investitionen in Technologie- Wachstumsunternehmen und hält in diesem Segment aktuell Beteiligungen an den Unternehmen Flightkeys (rd. 18 %), Kinexon (rd. 5 %), Citrine (rd. 5 %), Frequentis (rd. 10 %), TTTech (rd. 10 %) , klarx und KREATIZE sowie an einem österreichischen Start-up-Fonds. Im Juni 2019 gründete die B&C Privatstiftung gemeinsam mit der Berndorf Privatstiftung die MEGA Bildungsstiftung (www.megabildung.at) mit einer Dotierung von über fünf Millionen Euro. Die Stiftung setzt sich für Chancenfairness in der Bildung und für den Ausbau der allgemeinen Wirtschaftskompetenz und Life Skills der Österreicherinnen und Österreicher ein.