Houskapreis 2019 der B&C Privatstiftung: Zehn Nominierte rittern um größten privaten Forschungspreis Österreichs

(C) Christine Anzenberger-Fink

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Bereits zum 14. Mal wird die begehrte Forschungstrophäe verliehen: Mit einer Dotierung von insgesamt 500.000 Euro ist der von der B&C Privatstiftung gegründete Houskapreis der größte private Forschungsförderungspreis in Österreich. Der Fachbeirat und die Fachjury haben je fünf Projekte in den Kategorien „Universitäre Forschung“ und „Forschung & Entwicklung in KMU“ für den Houskapreis 2019 nominiert. Drei der nominierten Forschungsprojekte stammen aus Wien, drei aus Niederösterreich, zwei aus der Steiermark und je eines aus Tirol und Oberösterreich. Insgesamt haben heuer bundesweit 97 Forschungsprojekte eingereicht. Das ist die höchste Zahl an Einreichungen seit Gründung des Houskapreises im Jahr 2005. Die Gewinner werden im Rahmen einer feierlichen Gala am 9. Mai 2019 in Linz präsentiert.


Wien, 21. März 2019 – Die gezielte Förderung von Forschung und Wissenschaft ist heute mehr denn je ein Schlüsselfaktor für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung eines Landes. Ziel der B&C Privatstiftung ist es, mit dem Houskapreis die innovativsten Forschungsansätze Österreichs vor den Vorhang zu holen sowie die Gestaltungsmöglichkeiten und Flexibilität der ausgezeichneten Forschungsinstitute und Unternehmen auszubauen.


Eine vielfältige, vitale Forschungslandschaft ist der Boden, auf dem neue wissenschaftliche Ansätze wachsen und sich in der unternehmerischen Praxis beweisen können. „Österreich braucht Leuchtturmprojekte, die internationale Aufmerksamkeit bekommen, und Patente auf die Schlüsseltechnologien der Zukunft. Nur dann werden wir im internationalen Standortwettbewerb reüssieren und unseren hohen Lebensstandard sichern können. Daher hat die Förderung der wirtschaftsnahen Forschung durch den Houskapreis für uns einen hohen Stellenwert“, so Dr. Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der B&C Privatstiftung.


Die heurigen Einreichungen kommen aus den unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen, wie Werkstoffentwicklung, Quantenphysik, Pharmaforschung, Medizin- und Raumfahrttechnik oder Rohstofflogistik. Die Gewinner werden im Rahmen der Gala am 9. Mai 2019 in den Linzer Stahlwelten gekürt. Die Erstplatzierten erhalten ein Preisgeld von jeweils 150.000 Euro. Zusätzlich wird heuer pro Kategorie jeweils ein 2. und 3. Platz vergeben: Die Zweitplatzierten erhalten je 60.000 Euro, die Drittplatzierten werden vom Publikum im Rahmen der Preisverleihung mittels Live-Voting bestimmt und erhalten je 20.000 Euro. Den übrigen Nominierten winkt ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro. Hochrangig besetzte Fachbeiräte und eine anerkannte Jury, u. a. mit Markus Hengstschläger, Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik an der Medizinischen Universität Wien, und Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende von Infineon Technologies Austria AG, wählen die nominierten Projekte pro Kategorie in einem zweistufigen Verfahren aus.


Einreichungen aus Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark, Tirol und Wien im Finale
Unter den fünf nominierten Projekten der Kategorie „Universitäre Forschung“ sind zwei Einreichungen aus Niederösterreich und je eine aus der Steiermark, Tirol und Wien. In der Kategorie „Forschung & Entwicklung in KMU“ kommen zwei der fünf nominierten Projekte aus Wien sowie je eines aus der Steiermark, Niederösterreich und Oberösterreich.


Die Projekte im Überblick:


Kategorie „Universitäre Forschung“ (Reihung alphabetisch nach Forschungseinrichtung)

  • Donau-Universität Krems
    Projektleitung: Priv.-Doz. Dr. Hubert Brückl
    
Projekt: Unkonventionelle Spin-Topologie für Magnetfeldsensoren im Auto
  • Fachhochschule Wiener Neustadt GmbH
    
Projektleitung: Mag. Bernhard Seifert, BSc
    Projekt: Hochintegriertes Indium-Ionentriebwerk für kleinere Raumfahrzeuge
  • Karl-Franzens-Universität Graz

    Projektleiter: Univ.-Prof. Mag. Dr. Christian Oliver Kappe
    Projekt: Hochentwickelte durchflusschemische Herstellungsverfahren für aktive pharmazeutische Wirkstoffe
  • Technische Universität Wien

    Projektleitung: Ass.-Prof. Dr. Aleksandr Ovsianikov

    Projekt: DISRUPT 3D – Hochauflösender 3D-Druck für Industrielle Anwendungen
  • Universität Innsbruck

    Projektleitung: Ass.-Prof. Dr. Wolfgang Lechner

    Projekt: Quantenoptimierung

 

Kategorie „Forschung & Entwicklung in KMU“ (Reihung alphabetisch nach Firmenname)

  • Unternehmen: Blue Danube Robotics GmbH / Wien

    Projekt: AIRSKIN – Drucksensitive Sicherheitshaut für Roboter und Greifer
  • Unternehmen: Cubicure GmbH / Wien
    Projekt: Hot Lithography
  • Unternehmen: MeltPrep GmbH / Steiermark
    Projekt: VCM – das neue Akronym in der Pharmaforschung
  • Unternehmen: SCM Produktions- und Vertriebs GmbH / Niederösterreich
    Projekt: HOPE – Harvest Optimisation For Crops by Mobile Pelletizing Engineering 
  • Unternehmen: surgebright GmbH / Oberösterreich
    Projekt: Shark Screw – medizinische Schrauben aus humanem Spenderknochen

 

Weitere Informationen und Bilder:

  • Beschreibungen der nominierten Projekte => hier
  • Informationen zum Houskapreis => hier
  • Fotos Houskapreis-Trophäe => hier

 

Über die Forschungsförderung der B&C Privatstiftung
Die B&C Privatstiftung setzt sich ihrem Stiftungszweck „Förderung des österreichischen Unternehmertums“ entsprechend auch für verbesserte finanzielle Grundlagen für Innovation und Forschung in Österreich ein. Seit 2006 verleiht die B&C Privatstiftung den Houskapreis (www.houskapreis.at). Mit einer Dotierung von 500.000 Euro ist er Österreichs größter privater Forschungspreis.

 

Über die B&C-Gruppe
Die B&C Privatstiftung (www.bcprivatstiftung.at) ist eine unabhängige Stiftung, die seit ihrer Gründung im Dezember 2000 das Ziel der Förderung des österreichischen Unternehmertums und des Wirtschaftsstandortes Österreich verfolgt. Über ihre Holdinggesellschaften (www.bcholding.at) nimmt die B&C die Aufgaben eines stabilen Kernaktionärs in österreichischen Industrieunternehmen wahr. Sie übt ihre Aktionärsrechte im Interesse des jeweiligen Unternehmens aus und gibt den Unternehmen damit langfristige Planungssicherheit und eine stabile Eigentümerstruktur. Die B&C-Gruppe hält derzeit 50% plus 2 Aktien an der Lenzing AG, 54,2% an der Semperit AG und 52,7% an der AMAG Austria Metall AG. Im Jahr 2017 erzielten diese börsennotierten Unternehmen einen konsolidierten Umsatz von 4,2 Mrd. Euro und beschäftigten gemeinsam rund 15.000 Mitarbeiter. Weiters hält die B&C eine Minderheitsbeteiligung an der VAMED AG in Höhe von 10%. Mit der B&C Innovation Investments engagiert sich die B&C-Gruppe seit 2016 mit Investitionen in Start-ups und Technologie-Wachstumsunternehmen und hält in diesem Segment aktuell Beteiligungen an den Unternehmen Flightkeys (rd. 18%), Kinexon (rd. 5%) und Citrine (rd. 4 %, Wandelschuldversschreibung) und TTTech (9%) sowie an einem österreichischen Start-up-Fonds.