Datenschutz-Information

1. Verantwortlicher:

 

Der Verantwortliche im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung (im Folgenden „DSGVO“) ist die:

 

B&C Innovation Investments GmbH

FN 429066f (HG Wien)

Universitätsring 14

1010 Wien

Kontakt-E-Mail: datenschutz@bcholding.at

 

2. Verarbeitung personenbezogener Daten:

 

Der Verantwortliche verarbeitet personenbezogene Daten, die ihm vom Bewerber (im Folgenden „Betroffener“) im Zuge des Bewerbungsverfahrens für ein Start-up-Investment übermittelt werden. Typischerweise sind dies personenbezogene Daten wie Titel, Familien- und Vorname, Geburtsdatum, Anschrift, Kontaktinformationen (Telefonnummer, E-Mail-Adresse), Funktion im Bewerber-Unternehmen, Firmendaten, das Ausmaß der Beteiligung am Bewerber-Unternehmen, die Unternehmenswebsite und gegebenenfalls eine Kontoverbindung sowie die UID-Nummer. Darüber hinaus können auch sonstige personenbezogene Daten verarbeitet werden, die der Betroffene unaufgefordert übermittelt.

 

Soweit mit einem Investment des Verantwortlichen gesetzliche Meldepflichten einhergehen, erhebt und verarbeitet der Verantwortliche die in diesem Zusammenhang erforderlichen personenbezogenen Daten.

 

3. Datenverarbeitung bei Projekteinreichung, Zwecke und Rechtsgrundlagen:

 

Die Verarbeitung der Daten erfolgt für Zwecke der Kontaktaufnahme mit dem Betroffenen, der Bewertung der Projekte und der Auswahl von Investments sowie der Abwicklung des Bewerbungsverfahrens. Rechtsgrundlage dieser Verarbeitung ist die Einwilligung des Betroffenen (Art 6 Abs 1 lit a DSGVO), die Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen (Art 6 Abs 1 lit b DSGVO) sowie die berechtigten Interessen des Verantwortlichen (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO).

 

Die personenbezogenen Daten können an die unmittelbaren und mittelbaren Gesellschafter des Verantwortlichen weitergegeben werden, konkret an die B&C Holding Österreich GmbH und die B&C Privatstiftung sowie an die Schwestergesellschaft des Verantwortlichen, die B&C Industrieholding GmbH (alle Gesellschaften haben die Geschäftsanschrift Universitätsring 14, 1010 Wien). Zudem werden die personenbezogenen Daten des Betroffenen an Dienstleister (Auftragsverarbeiter) wie beispielsweise IT-Dienstleister weitergegeben.

 

Es erfolgt keine Übermittlung der Daten in ein Drittland.

 

Die Verarbeitung der angeführten Daten ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, jedoch zur Durchführung des Auswahlprozesses und der Abwicklung des Start-up-Investments erforderlich. Werden diese Daten nicht oder nicht vollständig bereitgestellt, kann der Investmentwerber möglicherweise nicht in das Auswahlverfahren einbezogen werden.

 

4. Datenverarbeitung bei potenzieller Förderwürdigkeit, Zwecke und Rechtsgrundlagen:

 

Kommt ein Unternehmen bzw. ein Projekt für ein Investment in die engere Auswahl, werden in einem nächsten Schritt weitere personenbezogene Daten erhoben, sowie gegebenenfalls eine Vereinbarung über ein Investment / eine Beteiligung abgeschlossen. In diesem Fall werden die personenbezogenen Daten des Betroffenen auch für Zwecke der Abwicklung des Investments bzw. der Geschäftsbeziehung sowie der Steigerung der Bekanntheit des Startup-Unternehmens und des Verantwortlichen verarbeitet. Rechtsgrundlagen dieser Verarbeitung sind die Einwilligung des Betroffenen (Art 6 Abs 1 lit a DSGVO), die Vertragserfüllung (Art 6 Abs 1 lit b DSGVO) sowie die berechtigten Interessen des Verantwortlichen (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO). Soweit mit dem Investment gesetzliche Pflichten wie z.B. Meldepflichten einhergehen, erfolgt die Verarbeitung auch aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen, denen der Verantwortliche unterliegt (Art 6 Abs 1 lit c DSGVO).

 

Die personenbezogenen Daten können an die unmittelbaren und mittelbaren Gesellschafter des Verantwortlichen weitergegeben werden, konkret an die B&C Holding Österreich GmbH und die B&C Privatstiftung sowie an die Schwestergesellschaft des Verantwortlichen, die B&C Industrieholding GmbH (alle Gesellschaften haben die Geschäftsanschrift Universitätsring 14, 1010 Wien). Des Weiteren können die personenbezogenen Daten an Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie an technische Berater (insbesondere Universitäts-Professoren) weitergegeben werden, die den Verantwortlichen bei der wirtschaftlichen und technischen Beurteilung der Einreichung sowie bei der Vertragsgestaltung unterstützen. Zudem können die personenbezogenen Daten an Banken, Gerichte und Behörden im Anlassfall weitergegeben werden. Schließlich werden die personenbezogenen Daten an Dienstleister (Auftragsverarbeiter) wie beispielsweise IT-Dienstleister weitergegeben.

 

Es erfolgt keine Übermittlung der Daten in ein Drittland.

 

Die Bereitstellung der Daten ist – vorbehaltlich des nächsten Absatzes – gesetzlich nicht vorgeschrieben, jedoch zu den oben genannten Zwecken erforderlich. Werden diese Daten nicht oder nicht vollständig bereitgestellt, kann in das Unternehmen des Betroffenen möglicherweise nicht investiert werden.

 

Besteht mit der betroffenen Person jedoch eine Geschäftsbeziehung oder wird eine solche angebahnt, ist die Verarbeitung der angeführten Daten zur Vertragserfüllung bzw zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen sowie zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen des Verantwortlichen erforderlich. Werden in diesem Fall die Daten nicht oder nicht vollständig bereitgestellt, kann der Verantwortliche seine vertraglichen Pflichten gegenüber der betroffenen Person oder seine gesetzlichen Verpflichtungen möglicherweise nicht vollständig erfüllen und möglicherweise keinen Vertrag mit der betroffenen Person abschließen.


5. Speicherdauer:

 

Stellt sich im Laufe des Bewerbungsverfahrens heraus, dass ein Unternehmen bzw. ein Projekt für kein Investment in Frage kommt, werden die personenbezogenen Daten spätestens zwei Jahre nach Bekanntgabe der Absage gelöscht, sofern einer Löschung keine sonstigen berechtigten Interessen des Verantwortlichen entgegenstehen. Die Speicherung der Daten während dieses Zeitraums dient der Identifikation allfälliger Wiederbewerbungen.

 

Wird in ein Unternehmen investiert, werden die personenbezogenen Daten nach Zweckerreichung gelöscht, sofern einer Löschung keine sonstigen berechtigten Interessen des Verantwortlichen (zB Aufbewahrung der Daten zu Beweiszwecken, beispielsweise zur Geltendmachung oder der Abwehr von Rechtsansprüchen, unter Beachtung der jeweils anwendbaren Verjährungsfristen) entgegenstehen.

 

6. Information über die Rechte der von der Datenverarbeitung betroffenen Person:

 

Auskunftsrecht: Die betroffene Person hat das Recht eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden.

 

Recht auf Berichtigung: Werden personenbezogene Daten unrichtig oder unvollständig verarbeitet, kann die betroffene Person die Berichtigung oder Vervollständigung der Daten verlangen.

 

Recht auf Löschung: Die betroffene Person hat das Recht die unverzügliche Löschung der Daten zu verlangen, wenn einer der folgenden Gründe vorliegt:

  • die personenbezogenen Daten sind für den Zweck, für den sie ursprünglich erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig;
  • die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung;
  • die betroffene Person legt Widerspruch ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor oder der Widerspruch erfolgt gegen eine Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung;
  • die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet;
  • die Löschung ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich;
  • die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft von einem Kind erhoben.

 

Wie bereits oben angeführt können Gründe vorliegen, die einer sofortigen Löschung entgegenstehen, beispielsweise falls den Verantwortlichen eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht trifft.

 

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung: Wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist, hat die betroffene Person ein Recht auf Einschränkung der Verarbeitung:

  • die Richtigkeit der Daten von der betroffenen Person bestritten wird, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der Daten zu überprüfen;
  • die Verarbeitung der Daten unrechtmäßig ist und die betroffene Person aber eine Löschung ablehnt und stattdessen eine Einschränkung der Datennutzung verlangt;
  • der Verantwortliche die Daten für den vorgesehenen Zweck nicht mehr benötigt, die betroffene Person diese Daten aber noch zur Geltendmachung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen braucht, oder
  • die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung der Daten eingelegt hat, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

 

Recht auf Datenübertragbarkeit: Die betroffene Person hat das Recht, dass ihr der Verantwortliche die ihm anvertrauten Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zur Verfügung stellt, sofern

  • die Verarbeitung auf der Einwilligung der betroffenen Person oder auf einem Vertrag beruht und
  • die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.

 

Widerspruchsrecht: Verarbeitet der Verantwortliche die Daten der betroffenen Person zur Wahrnehmung von im öffentlichen Interesse liegenden Aufgaben, zur Ausübung öffentlicher Gewalt oder aufgrund eines überwiegenden berechtigten Interesses, so kann die betroffene Person gegen diese Datenverarbeitung Widerspruch erheben. Der Verantwortliche hat die Verarbeitung einzustellen, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Einer Verarbeitung zu Werbezwecken kann jederzeit widersprochen werden.

 

Geltendmachung der Rechte: Die betroffene Person kann ihre oben angeführten Rechte jederzeit unentgeltlich geltend machen. Der Verantwortliche kann über folgende E-Mail-Adresse kontaktiert werden: datenschutz@bcholding.at.

 

Beschwerderecht: Wenn die betroffene Person der Ansicht ist, dass der Verantwortliche gegen die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung verstößt, hat sie das Recht auf Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (in Österreich die Datenschutzbehörde).

 

7. Profiling:

Der Verantwortliche setzt keine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling ein.

8. Cookies

 

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9. Web-Analyse

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